24-Stunden-Betreuung

24-Stunden-Betreuung bei Dekubitus

Unterstützung, Sicherheit und Entlastung bei eingeschränkter Mobilität und erhöhtem Pflegebedarf zu Hause.

Ein Dekubitus entsteht häufig im Zusammenhang mit eingeschränkter Mobilität oder Bettlägerigkeit. Eine passende 24-Stunden-Betreuung kann bei Körperpflege, Mobilität, Alltag und Angehörigenentlastung unterstützen. Die medizinische Beurteilung und Wundversorgung bleibt Aufgabe der zuständigen Fachpersonen.

Rechtlich handelt es sich in Österreich um Personenbetreuung. Medizinische und pflegerische Fachversorgung wird dadurch nicht ersetzt.

  • ✓ Erfahrung seit 2014
  • ✓ persönliche Auswahl der Betreuungskraft
  • ✓ Erfahrung mit hohem Unterstützungsbedarf
  • ✓ DGKP-Qualitätssicherung im passenden Betreuungsmodell
  • ✓ intensive Betreuung bei hohem Bedarf
  • ✓ persönliche Begleitung

Kostenlose Beratung → Betreuungsmodelle & Kosten ansehen

Ältere Person mit Dekubitusrisiko wird von einer Betreuungsperson zuhause bei eingeschränkter Mobilität begleitet
Entscheidungshilfe

Wann wird Betreuung bei Dekubitus sinnvoll?

Der Betreuungsbedarf richtet sich nicht nur nach dem Dekubitus selbst, sondern nach Mobilität, Pflegebedarf und Alltagssituation.

Bettlägerigkeit

Wenn die Person das Bett kaum oder gar nicht verlassen kann und rund um die Uhr Unterstützung benötigt.

Eingeschränkte Mobilität

Wenn selbstständige Lageveränderungen nicht ausreichend möglich sind.

Körperpflege

Wenn regelmäßige Unterstützung bei Waschen, Ankleiden und Intimhygiene notwendig wird.

Wundversorgung

Wenn professionelle pflegerische Versorgung erforderlich ist und fachliche Begleitung organisiert werden muss.

Nachtbedarf

Wenn auch nachts regelmäßig Hilfe bei Lageveränderungen oder Körperpflege benötigt wird.

Angehörigenentlastung

Wenn Kinder, Partner, Bruder oder Schwester für Mutter, Vater, Oma oder Opa die notwendige Unterstützung nicht mehr alleine bewältigen können.

Aufgaben im Alltag

Was übernimmt eine Betreuungskraft?

Betreuungskräfte unterstützen bei Körperpflege, Alltag und Mobilität. Die medizinische Wundversorgung eines Dekubitus bleibt Fachpersonen vorbehalten. Pflege bei Dekubitus zu Hause erfordert daher häufig enge Abstimmung mit einer DGKP oder weiteren Fachpersonen.

Medikamentengabe und andere pflegerische Tätigkeiten erfolgen nur im gesetzlich zulässigen bzw. delegierten Rahmen. Die Erinnerung an ärztlich festgelegte Medikamentenzeiten ist möglich.

  • ✓ Unterstützung bei Körperpflege
  • ✓ An- und Auskleiden
  • ✓ Mahlzeiten vorbereiten, begleiten und auf ausreichendes Trinken achten
  • ✓ Haushalt führen
  • ✓ Mobilitätsunterstützung und Unterstützung bei vereinbarten Lageveränderungen
  • ✓ Hautveränderungen beobachten und an Fachpersonen weitergeben
  • ✓ Tagesstruktur gestalten
  • ✓ Nachtunterstützung nach Bedarf
  • ✓ Angehörige entlasten
Fachliche Zuständigkeit

Wundversorgung bei Dekubitus

Die fachliche Beurteilung und Versorgung eines Dekubitus gehört in die Hände entsprechend qualifizierter Fachpersonen. Die Personenbetreuung übernimmt keine eigenständige medizinische Wundversorgung.

Beteiligte können sein:

  • → Ärztin oder Arzt
  • → Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson (DGKP)
  • → professionelles Wundmanagement
  • → mobile Pflegedienste
  • → weitere zuständige Fachpersonen

Wichtig

Mobilität, Lageveränderungen und Druckentlastung

Bei eingeschränkter Mobilität können regelmäßige Lageveränderungen und fachlich abgestimmte Maßnahmen wichtig sein. Konkrete Intervalle, Lagerungstechniken und therapeutische Maßnahmen werden individuell durch zuständige Fachpersonen festgelegt.

Betreuungskräfte können vereinbarte Lageveränderungen im Alltag unterstützen. Eigenständige therapeutische Lagerungsmaßnahmen bleiben Fachpersonen vorbehalten.

Zusammenhang mit Bettlägerigkeit

Dekubitus tritt häufig im Zusammenhang mit Bettlägerigkeit auf. Beide Situationen erfordern individuelle Betreuungslösungen.

Betreuung bei Bettlägerigkeit →
Intensive Betreuung

Intensive 24-Stunden-Betreuung bei Dekubitus

Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Unterstützungsbedarf kann intensive Betreuung passend sein. Der Dekubitus allein bestimmt das Betreuungsmodell nicht – entscheidend ist der tatsächliche Unterstützungsbedarf.

Typische zusätzliche Anforderungen:

  • ✓ Bettlägerigkeit
  • ✓ Komplexe Transfers
  • ✓ Hohe Immobilität
  • ✓ Inkontinenz
  • ✓ Katheter
  • ✓ PEG-Sonde
  • ✓ Hoher Nachtbedarf
  • ✓ Palliative Situation
Ergänzend

Bei palliativen Situationen im Zusammenhang mit Dekubitus:

Mehr zur Palliativbegleitung zu Hause →

Intensive Betreuung ansehen →

Fachliche Begleitung

DGKP-Qualitätssicherung und pflegerische Delegation

Wenn pflegerische Tätigkeiten notwendig sind, kann eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson (DGKP) die Pflegesituation fachlich beurteilen und geeignete Tätigkeiten selbst übernehmen oder unter den gesetzlichen Voraussetzungen delegieren.

  • ✓ Situation fachlich einschätzen
  • ✓ Pflegebedarf beurteilen
  • ✓ Geeignete Tätigkeiten anleiten
  • ✓ Im zulässigen Rahmen delegieren
  • ✓ Pflegevisiten durchführen
  • ✓ Mit weiteren Fachpersonen abstimmen

Klare Kommunikation bei hohem Pflegebedarf

Die Agenturinhaberin unterstützt Familien und Betreuungskräfte muttersprachlich bei Anforderungen, Rückmeldungen und schwierigen Abstimmungen.

  • ✓ weniger Missverständnisse
  • ✓ direkte Unterstützung
  • ✓ klare Anforderungen
  • ✓ schnelle Abstimmung
  • ✓ persönliche Begleitung
Jetzt Beratung anfragen →
Betreuungsmodelle

Welches Betreuungsmodell passt?

Dekubitus allein bestimmt das Betreuungsmodell nicht. Der tatsächliche Unterstützungsbedarf im Alltag entscheidet.

Häufig passend

24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung

Bei regelmäßigem Betreuungsbedarf und pflegerischen Anforderungen.

Mehr erfahren →

Anspruchsvolle Betreuung

Wenn zusätzlich komplexe oder besonders belastende Betreuungssituationen auftreten.

Mehr erfahren →

Intensive Betreuung

Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Unterstützungsbedarf.

Mehr erfahren →
Transparente Preise

Kosten der Betreuung bei Dekubitus

Die Kosten richten sich nach dem tatsächlichen Betreuungs- und Pflegebedarf. Wir klären dies gerne im persönlichen Gespräch.

BetreuungsmodellRichtpreis / Monat
24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung Häufig passendab € 2.950
Anspruchsvolle Betreuungab € 3.680
Intensive Betreuungab € 3.980

Mobilität, Wundsituation, Nachtbedarf, pflegerische Anforderungen, Turnus und Wohnsituation können die tatsächlichen Kosten beeinflussen.

Pflegegeld und Förderungen können die finanzielle Belastung reduzieren.

Alle Modelle & Kosten ansehen → Förderung & Pflegegeld ansehen →

Sauberer Prozess

So organisieren wir Betreuung bei Dekubitus

1.

Situation besprechen

Welche Unterstützung benötigt Ihre Mutter, Ihr Vater oder Angehöriger aktuell zu Hause?

2.

Bedarf einschätzen

Mobilität, Körperpflege, Nachtbedarf und pflegerische Anforderungen klären.

3.

Betreuungskraft auswählen

Sorgfältige Auswahl nach Erfahrung und persönlicher Passung.

4.

Start organisieren

Begleiteter Start mit direktem Ansprechpartner. Start meist in 2 bis 5 Tagen – in manchen Fällen auch schneller.

Für zwei Personen

Betreuung bei Dekubitus für Ehepaare oder beide Eltern

Auch wenn Mutter und Vater, Oma und Opa oder ein Ehepaar gemeinsam Unterstützung brauchen und eine Person einen Dekubitus oder ein erhöhtes Dekubitusrisiko hat, kann eine Doppelbetreuung zu Hause geprüft werden.

  • ✓ gemeinsamer Haushalt
  • ✓ unterschiedlicher Unterstützungsbedarf
  • ✓ Betreuung für zwei Personen
  • ✓ individuelle Bedarfseinschätzung
  • ✓ individuelle Kostenberechnung
Doppelbetreuung ansehen →
Regionen

24-Stunden-Betreuung bei Dekubitus in Wien, Niederösterreich, Graz und weiteren Regionen

Wir organisieren Betreuung bei Dekubitus in Wien, Niederösterreich, Graz, der Steiermark und weiteren Regionen Österreichs.

Wien · Mödling · Baden · Schwechat · Klosterneuburg · Graz · weitere Regionen in der Steiermark · weitere Regionen Österreichs

Weiterführende Informationen

Praktische Informationen zu Risikofaktoren, Hautbeobachtung, Mobilität und fachlicher Unterstützung finden Sie in unserem Dekubitus-Ratgeber für Angehörige.

Dekubitus-Ratgeber lesen
Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Betreuung bei Dekubitus

Wann ist 24-Stunden-Betreuung bei Dekubitus sinnvoll?

Wenn eingeschränkte Mobilität, Bettlägerigkeit, Körperpflege oder Nachtbedarf regelmäßig Unterstützung erfordern und Angehörige die Betreuung nicht mehr alleine bewältigen können.

Darf eine Betreuungskraft einen Dekubitus versorgen?

Betreuungskräfte übernehmen nicht automatisch die medizinische Wundversorgung. Die Beurteilung und Behandlung eines Dekubitus gehört in fachliche Hände. Betreuungskräfte beobachten Veränderungen und geben diese weiter.

Wer übernimmt die Wundversorgung?

Je nach Situation sind Ärztin oder Arzt, DGKP, Wundmanagement oder mobile Pflegedienste zuständig. Wir helfen dabei, die notwendige fachliche Unterstützung zu organisieren.

Was ist bei Bettlägerigkeit besonders wichtig?

Hautbeobachtung, fachlich abgestimmte Lagerungsmaßnahmen und ausreichende Körperpflege sind besonders wichtig. Bei Veränderungen sollte umgehend fachliche Hilfe einbezogen werden.

Wann ist intensive Betreuung sinnvoll?

Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Bedarf – etwa bei Bettlägerigkeit, Transfers, Inkontinenz, Katheter oder PEG-Sonde – kann das Modell Intensive 24-Stunden-Betreuung passend sein.

Was kostet Betreuung bei Dekubitus?

Die Kosten richten sich nach dem tatsächlichen Betreuungs- und Pflegebedarf – nicht nach dem Dekubitus allein. Wir klären dies gerne im persönlichen Gespräch.

Wie kann eine Betreuungskraft bei erhöhtem Dekubitusrisiko unterstützen?

Eine Betreuungskraft kann im Alltag bei Körperpflege, Mobilität und vereinbarten Lageveränderungen unterstützen sowie Hautveränderungen beobachten und weitergeben. Medizinische Beurteilung und Wundversorgung erfolgen durch Fachpersonen.

Welche Förderung ist bei Betreuung wegen Dekubitus möglich?

Pflegegeld und die Förderung der 24-Stunden-Betreuung können bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Teil der Kosten abdecken. Förderung & Pflegegeld ansehen

Ist auch eine Doppelbetreuung für Mutter und Vater oder Oma und Opa möglich, wenn eine Person einen Dekubitus hat?

Ja. Wenn beide Personen Unterstützung benötigen, prüfen wir individuell, ob eine gemeinsame Betreuungslösung zu Hause möglich und sinnvoll ist.

Wie organisiere ich 24-Stunden-Betreuung für meine Mutter, meinen Vater oder andere Angehörige bei Dekubitus?

Wir klären den tatsächlichen Unterstützungs- und Pflegebedarf, prüfen die notwendige fachliche Begleitung und wählen eine passende Betreuungskraft aus.

Braucht Ihre Mutter, Ihr Vater, Ihre Oma, Ihr Opa oder ein anderer Angehöriger bei Dekubitus mehr Unterstützung zu Hause?

Wir klären persönlich, welcher Betreuungs- und Pflegebedarf besteht und welche fachliche Unterstützung zusätzlich erforderlich ist.

E-Mail an office@24h-pflege-hilfe.at

E-Mail schreiben →

Oder direkt anrufen:
+43 664 4 399 398

Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.