24-Stunden-Betreuung

24-Stunden-Betreuung bei Bettlägerigkeit

Unterstützung, Sicherheit und Entlastung bei hohem körperlichem und pflegerischem Betreuungsbedarf zu Hause.

Wenn ein Mensch das Bett nur noch eingeschränkt oder gar nicht verlassen kann, steigt der Unterstützungsbedarf häufig deutlich. Eine passende 24-Stunden-Betreuung kann bei Körperpflege, Mobilität, Alltag und Sicherheit unterstützen und Angehörige spürbar entlasten.

Viele Familien suchen nach „24 Stunden Pflege bei Bettlägerigkeit“, wenn Mutter, Vater oder der Partner dauerhaft umfangreiche Unterstützung im Alltag benötigt. Als Personenbetreuung ergänzt diese Begleitung die medizinische und pflegerische Fachversorgung – sie ersetzt sie nicht.

Rechtlich handelt es sich in Österreich um Personenbetreuung. Medizinische und pflegerische Fachversorgung wird dadurch nicht ersetzt.

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Bettlägerige Person wird zu Hause von einer Betreuungsperson einfühlsam unterstützt

Entscheidungshilfe

Wann wird Betreuung bei Bettlägerigkeit sinnvoll?

Entscheidend ist, wie viel Unterstützung bei Bewegung, Körperpflege, Ausscheidung und Alltag tatsächlich benötigt wird.

Körperpflege

Wenn Waschen, Ankleiden und Intimhygiene nicht mehr selbstständig möglich sind.

Mobilität

Wenn Aufstehen, Sitzen oder Lageveränderungen regelmäßige Unterstützung benötigen.

Transfers

Wenn Bett, Rollstuhl oder Sessel nur noch mit Hilfe gewechselt werden können.

Nachtbedarf

Wenn auch nachts regelmäßig Unterstützung notwendig ist.

Pflegebedarf

Wenn zusätzliche pflegerische Maßnahmen erforderlich sind und fachliche Begleitung benötigt wird.

Angehörigenentlastung

Wenn Kinder, Partner, Bruder oder Schwester dauerhaft mehr Unterstützung für Mutter, Vater, Oma oder Opa übernehmen, als langfristig möglich ist.

Aufgaben im Alltag

Was übernimmt eine Betreuungskraft?

Betreuungskräfte unterstützen bei Körperpflege, Haushalt, Alltag und Mobilität. Pflege bei Bettlägerigkeit zu Hause erfordert dabei häufig eine enge Abstimmung mit einer DGKP, die pflegerische Maßnahmen fachlich beurteilt und im zulässigen Rahmen begleitet.

Medikamentengabe und andere pflegerische Tätigkeiten erfolgen nur im gesetzlich zulässigen bzw. delegierten Rahmen. Die Erinnerung an ärztlich festgelegte Medikamentenzeiten ist möglich.

  • Unterstützung bei Körperpflege
  • An- und Auskleiden
  • Mahlzeiten vorbereiten und begleiten
  • Haushalt führen
  • Mobilitätsunterstützung im Alltag
  • Begleitung bei Lagewechseln im zulässigen Rahmen
  • Tagesstruktur gestalten
  • Anwesenheit und Begleitung
  • Nachtunterstützung nach Bedarf
  • Erinnerung an ärztlich festgelegte Medikamentenzeiten
  • Angehörige entlasten

Lagerung & Transfers

Lagerung, Mobilität und Transfers

Bei Bettlägerigkeit müssen Bewegungen, Lageveränderungen und Transfers an die tatsächlichen körperlichen Möglichkeiten angepasst werden. Bei komplexen Transfers oder erhöhtem Verletzungsrisiko ist fachliche Anleitung durch DGKP, Physiotherapie oder andere zuständige Fachpersonen wichtig.

Rechtlicher Rahmen

Inkontinenz, Katheter & PEG-Sonde

Unterstützung bei Inkontinenz im Alltag kann möglich sein. Medizinische oder pflegerische Maßnahmen im Zusammenhang mit Katheter, PEG-Sonde oder anderen Hilfsmitteln erfolgen durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen beziehungsweise nur im gesetzlich zulässigen und delegierten Rahmen.

Inkontinenz-Betreuung · PEG-Sonde-Betreuung

Beobachtung wichtig

Dekubitusrisiko bei Bettlägerigkeit

Bei stark eingeschränkter Mobilität kann das Risiko für Druckstellen steigen. Betreuungskräfte können Hautveränderungen beobachten und weitergeben. Vorbeugende und therapeutische Maßnahmen müssen fachlich abgestimmt werden.

Ratgeber zu Bettlägerigkeit lesen · Mehr zur Betreuung bei Dekubitus

Intensive Betreuung

Intensive 24-Stunden-Betreuung bei Bettlägerigkeit

Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Unterstützungsbedarf kann intensive Betreuung passend sein. Bettlägerigkeit allein bestimmt das Betreuungsmodell nicht – entscheidend ist der tatsächliche Bedarf.

Typische zusätzliche Anforderungen:

  • Hoher Nachtbedarf
  • Komplexe Transfers
  • Inkontinenz
  • Katheter
  • PEG-Sonde
  • Dekubitusrisiko
  • Palliative Situation
  • Sehr eingeschränkte Mobilität

Ergänzend

Bei palliativen Situationen im Zusammenhang mit Bettlägerigkeit:

Mehr zur Palliativbegleitung zu Hause

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Fachliche Begleitung

DGKP-Qualitätssicherung und pflegerische Delegation

Wenn pflegerische Tätigkeiten notwendig sind, kann eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson (DGKP) die Pflegesituation fachlich beurteilen und geeignete Tätigkeiten selbst übernehmen oder unter den gesetzlichen Voraussetzungen delegieren.

  • Fachliche Einschätzung der Pflegesituation
  • Anleitung der Betreuungskraft
  • Pflegevisiten zur laufenden Begleitung
  • Delegation geeigneter Tätigkeiten im gesetzlichen Rahmen
  • Laufende Begleitung bei Bedarf

Weitere passende Themen

Inkontinenz · PEG-Sonde · Intensive Betreuung · Dekubitus · Palliativbetreuung · 24-Stunden-Betreuung für Eltern & Angehörige

Klare Kommunikation bei hohem Pflegebedarf

Muttersprachliche Unterstützung durch die Agenturinhaberin

Die Agenturinhaberin unterstützt Familien und Betreuungskräfte muttersprachlich bei Anforderungen, Rückmeldungen und schwierigen Abstimmungen.

  • Weniger Missverständnisse
  • Direkte Unterstützung
  • Klare Anforderungen
  • Schnelle Abstimmung

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Betreuungsmodelle

Welches Betreuungsmodell passt?

24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung, intensive Betreuung oder anspruchsvolle Betreuung – der tatsächliche Unterstützungsbedarf entscheidet.

Häufig passend

24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung

Bei regelmäßigem Betreuungsbedarf und pflegerischen Anforderungen.

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Intensive Betreuung

Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Unterstützungsbedarf.

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Anspruchsvolle Betreuung

Wenn zusätzlich komplexe oder besonders belastende Betreuungssituationen auftreten.

Mehr erfahren

Besondere Situation

Betreuung bei Bettlägerigkeit für Ehepaare oder beide Eltern

Auch wenn Mutter und Vater, Oma und Opa oder ein Ehepaar gemeinsam Unterstützung brauchen und eine Person bettlägerig ist, kann eine Doppelbetreuung zu Hause geprüft werden.

  • Gemeinsamer Haushalt
  • Unterschiedlicher Unterstützungsbedarf
  • Betreuung für zwei Personen
  • Individuelle Bedarfseinschätzung
  • Individuelle Kostenberechnung

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Transparente Preise

Kosten der Betreuung bei Bettlägerigkeit

Die Kosten richten sich nach dem tatsächlichen Unterstützungs- und Pflegebedarf – nicht allein nach der Bettlägerigkeit.

BetreuungsmodellRichtpreis / Monat
24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung Häufig passendab € 2.950
Anspruchsvolle Betreuungab € 3.680
Intensive Betreuungab € 3.980

Mobilität, Transfers, Nachtbedarf, pflegerische Anforderungen, Turnus und Wohnsituation können die tatsächlichen Kosten beeinflussen.

Pflegegeld und Förderungen können die finanzielle Belastung reduzieren. Förderung & Pflegegeld ansehen

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Unser Prozess

So organisieren wir Betreuung bei Bettlägerigkeit

1.

Situation besprechen

Welche Unterstützung benötigt Ihre Mutter, Ihr Vater oder Angehöriger aktuell zu Hause?

2.

Bedarf einschätzen

Mobilität, Transfers, Körperpflege, Nachtbedarf und pflegerische Anforderungen klären.

3.

Betreuungskraft auswählen

Sorgfältige Auswahl nach Erfahrung und persönlicher Passung.

4.

Start organisieren

Begleiteter Start mit direktem Ansprechpartner. Start meist in 2 bis 5 Tagen – in manchen Fällen auch schneller.

Regionen

24-Stunden-Betreuung bei Bettlägerigkeit in Wien, Niederösterreich, Graz und weiteren Regionen

Wir organisieren Betreuung bei Bettlägerigkeit in Wien, Niederösterreich, Graz, der Steiermark und weiteren Regionen Österreichs.

Wien · Mödling · Baden · Schwechat · Klosterneuburg · Graz · weitere Regionen in der Steiermark · weitere Regionen Österreichs

Weiterführende Informationen

Praktische Informationen zu Mobilität, Haut, Lagerung, Angehörigenentlastung und fachlicher Unterstützung finden Sie in unserem Ratgeber für Angehörige.

Ratgeber Bettlägerigkeit lesen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur 24-Stunden-Betreuung bei Bettlägerigkeit

Wann ist 24-Stunden-Betreuung bei Bettlägerigkeit sinnvoll?

Wenn regelmäßige Hilfe bei Körperpflege, Mobilität, Transfers, Nachtbedarf oder anderen Alltagstätigkeiten benötigt wird und Angehörige die Betreuung nicht mehr alleine bewältigen können.

Welche Aufgaben kann eine Betreuungskraft übernehmen?

Körperpflege, Haushalt, Mahlzeiten, Alltagsbegleitung, Tagesstruktur, Mobilitätsunterstützung und Angehörigenentlastung. Komplexe pflegerische Tätigkeiten werden fachlich durch eine DGKP beurteilt und im zulässigen Rahmen begleitet.

Was ist bei Transfers zu beachten?

Transfers müssen an die tatsächlichen körperlichen Möglichkeiten angepasst werden. Bei komplexen Transfers oder erhöhtem Verletzungsrisiko ist fachliche Anleitung – etwa durch eine DGKP oder Physiotherapie – wichtig.

Wie kann Dekubitus vorgebeugt werden?

Vorbeugende Maßnahmen müssen individuell fachlich abgestimmt werden. Betreuungskräfte beobachten Hautveränderungen und geben diese weiter. Konkrete Lagerungs- oder Therapiemaßnahmen werden durch Fachpersonen festgelegt.

Wann ist DGKP-Qualitätssicherung bei Bettlägerigkeit sinnvoll?

Wenn pflegerische Tätigkeiten anfallen, die eine fachliche Beurteilung, Anleitung oder Delegation erfordern – etwa bei Katheter, Wundversorgung, PEG-Sonde oder komplexem Pflegebedarf.

Was kostet Betreuung bei Bettlägerigkeit?

Die Kosten richten sich nach dem tatsächlichen Betreuungs- und Pflegebedarf, nicht nach dem Betreuungszustand allein. Wir klären dies gerne persönlich.

Kann eine Betreuungskraft bei Inkontinenz unterstützen?

Unterstützung bei Hygiene, Kleidung und Alltagsabläufen kann möglich sein. Pflegerische oder medizinische Fachmaßnahmen erfolgen nur durch entsprechend qualifizierte Personen bzw. im zulässigen und delegierten Rahmen.

Welche Förderung ist bei Betreuung wegen Bettlägerigkeit möglich?

Pflegegeld und die Förderung der 24-Stunden-Betreuung können bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Teil der Kosten abdecken. Förderung & Pflegegeld ansehen

Wie organisiere ich 24-Stunden-Betreuung für meine Mutter, meinen Vater oder andere Angehörige bei Bettlägerigkeit?

Im ersten Gespräch klären wir, welche Unterstützung aktuell konkret gebraucht wird – bei Mobilisierung, Lagerungswechsel im Rahmen der Möglichkeiten einer Betreuungskraft sowie bei Körperpflege und Haushalt. Pflegerische Fachleistungen erfolgen durch Fachpersonen; die Betreuungskraft unterstützt ergänzend im Alltag. Bei Bedarf prüfen wir gemeinsam eine DGKP-begleitete Lösung. Ein Start ist meist in 2 bis 5 Tagen möglich – in manchen Fällen auch schneller.

Ist auch eine Doppelbetreuung für Mutter und Vater oder Oma und Opa möglich, wenn eine Person bettlägerig ist?

Ja. Wenn beide Personen Unterstützung benötigen, prüfen wir individuell, ob eine gemeinsame Betreuungslösung zu Hause möglich und sinnvoll ist.

Braucht Ihre Mutter, Ihr Vater, Ihre Oma, Ihr Opa oder ein anderer Angehöriger bei Bettlägerigkeit mehr Unterstützung zu Hause?

Wir klären persönlich, welcher Betreuungs- und Pflegebedarf besteht und welches Betreuungsmodell zur tatsächlichen Situation passt.

E-Mail an office@24h-pflege-hilfe.at

E-Mail schreiben

Oder direkt anrufen:

+43 664 4 399 398

Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.