Für pflegende Angehörige
Entlastung für pflegende
Angehörige zu Hause
Sie tragen täglich Verantwortung für einen Menschen, den Sie lieben — oft ohne Pause, ohne Urlaub, ohne jemanden, der Sie fragt, wie es Ihnen geht. Das ist aufopferungsvoll. Und es ist zu viel für eine Person allein. Wir sind für Sie da.
Wenn Pflege zuhause an Grenzen stößt
Pflegen ist Liebe in Aktion. Aber Liebe allein kann den Körper nicht schützen, den Schlaf nicht ersetzen und die eigene Erschöpfung nicht aufhalten.
Viele pflegende Angehörige warten zu lange, bevor sie sich Hilfe holen. Dabei ist eine verlässliche Betreuung zu Hause keine Niederlage – sondern die Voraussetzung dafür, dass Sie langfristig füreinander da sein können.
Pflege neben dem Beruf
Sie jonglieren zwischen Arbeitszeiten, Pflegeaufgaben und dem Rest des Lebens. Ein echter freier Tag fühlt sich längst wie Luxus an.
Chronische Erschöpfung
Sie sind müde — nicht nach einer schlechten Nacht, sondern tief und dauerhaft. Wer pflegt, vergisst oft, sich selbst zu versorgen.
Keine echten Auszeiten
Urlaub? Kaum möglich. Wochenende? Gibt es nicht mehr wirklich. Die Verantwortung bleibt — auch wenn Sie körperlich weg sind.
Schuldgefühle beim Loslassen
Den Angehörigen für ein paar Stunden jemand anderem zu überlassen fühlt sich falsch an — obwohl es richtig wäre. Diese Schuldgefühle kennen fast alle.
Alles liegt an einer Person
Termine, Medikamente, Haushalt, Einkaufen, emotionaler Beistand — alles. Die Verantwortung ist nicht geteilt, sie liegt allein auf Ihren Schultern.
Die eigene Gesundheit leidet
Rückenschmerzen, Schlafmangel, soziale Isolation, depressive Phasen: Das sind keine Zeichen von Schwäche, sondern die Folgen von zu viel Pflege ohne Unterstützung.
Wichtig zu wissen: Erschöpfte pflegende Angehörige werden selbst zur Risikogruppe. Wer sich zu lange zu viel zumutet, kann irgendwann selbst nicht mehr. Hilfe zu holen ist keine Schwäche — es ist der einzige Weg, langfristig für Ihren Angehörigen da zu sein.
Entlastung — was das konkret bedeutet
Entlastung bedeutet nicht, die Verantwortung abzugeben. Es bedeutet, sie zu teilen — mit einer passenden Betreuungsperson, der Sie vertrauen können.
Was die Betreuungsperson übernimmt
- Körperliche Pflege und Unterstützung beim Alltag
- Kochen, Einkaufen, Haushaltsführung
- Begleitung zu Arztterminen und Behördengängen
- Gesellschaft, Gespräche, Aktivierung
- Nächtliche Unterstützung nach Bedarf und Vereinbarung
- Verlässliche Routine für Ihren Angehörigen
Was Sie dadurch gewinnen
- Echte Auszeiten — ohne schlechtes Gewissen
- Wieder schlafen, ohne ein Ohr offen zu lassen
- Den eigenen Beruf weiterführen können
- Urlaub oder Erholungsphasen planen
- Als Partner, Elternteil, Mensch wieder da sein
- Die eigene Gesundheit nicht länger riskieren
Was ist möglich — und was passt zu Ihnen?
Nicht jede Situation braucht dieselbe Lösung. Wir möchten ehrlich mit Ihnen sein.
Stundenweise Unterstützung
Gut geeignet, wenn Ihr Angehöriger tagsüber größtenteils selbstständig ist und Sie hauptsächlich für Haushalt, Einkäufe oder Begleitung Unterstützung brauchen. Oder wenn Sie einfach regelmäßig ein paar freie Stunden für sich möchten.
Mehr zur Haushaltshilfe →24-Stunden-Betreuung
Die richtige Wahl, wenn der Pflegebedarf hoch ist, Ihr Angehöriger auch nachts Unterstützung braucht oder wenn Ihre eigene Erschöpfung bereits an Grenzen stößt. Eine Betreuungsperson lebt im Haushalt und unterstützt Ihren Angehörigen im vereinbarten Umfang. Pausen, nächtlicher Bedarf und eine nötige Vertretung werden vorab geklärt.
Kosten & Ablauf der 24h-Betreuung →Nicht sicher, was zu Ihrer Situation passt? Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich.
Welche Unterstützung passt zu Ihrer Situation?
Welche Form der Entlastung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Unterstützung tatsächlich benötigt wird. Je nach Situation kommen Haushaltshilfe und Alltagsbegleitung, 24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung oder eine anspruchsvollere Betreuung infrage.
Pflegegeld kann angerechnet werden. Förderungen ansehen →
Warum pflegende Angehörige uns vertrauen
Wir kennen die Situation aus hunderten Beratungsgesprächen. Und wir wissen: Was Sie brauchen, ist keine Agentur — sondern echte Unterstützung.
Wir hören zuerst zu
Kein Standard-Angebot, bevor wir Ihre Situation wirklich verstanden haben. Ein Gespräch kostet Sie nichts.
Geprüfte Betreuungspersonen
Alle Betreuungskräfte werden sorgfältig ausgewählt. Sie bekommen vorab Informationen über die Person, die in Ihr Zuhause kommt.
Klar geregelt, rechtlich sicher
Kein Graubereich. Alle Betreuungspersonen sind offiziell gemeldet und rechtlich abgesichert.
Schnelle Vermittlung
Start meist in 2 bis 5 Tagen – in manchen Fällen auch schneller.
Ansprechperson bei Problemen
Sie haben jederzeit eine direkte Ansprechperson — keine Hotline, keine Warteschleife.
Bewährt in Österreich
Seit Jahren begleiten wir Familien in ganz Österreich durch genau diese Situationen.
Häufige Erkrankungen, bei denen Angehörige Entlastung suchen
Pflegegeld & Förderungen nutzen
Pflegegeld kann zur Finanzierung der notwendigen Betreuung beitragen. Zusätzlich können bundesweite oder regionale Förderungen infrage kommen. Ob und in welcher Höhe Unterstützung möglich ist, hängt von den jeweiligen Voraussetzungen und der individuellen Situation ab.
Förderungen im Überblick →Häufige Fragen pflegender Angehöriger
Fragen, die uns täglich gestellt werden — ehrlich beantwortet.
Darf ich mich bei einer 24h-Betreuung vollständig aus der Pflege zurückziehen?
Sie können viele vereinbarte Aufgaben im Alltag abgeben und sich entlasten lassen. Eine einzelne Betreuungsperson arbeitet jedoch nicht durchgehend 24 Stunden. Vor dem Start sollten Aufgaben, Pausen, Vertretung und erreichbare Notfallkontakte geklärt sein. Pflegerische oder medizinische Tätigkeiten benötigen je nach Aufgabe qualifizierte Fachkräfte beziehungsweise eine zulässige Anordnung und Unterweisung. Wie weit Sie sich zurückziehen können, hängt deshalb vom konkreten Betreuungsplan und dem Bedarf Ihres Angehörigen ab.
Was ist der Unterschied zwischen stundenweiser Hilfe und einer 24-Stunden-Betreuung?
Stundenweise Hilfe eignet sich, wenn Ihr Angehöriger tagsüber weitgehend selbstständig ist, Sie aber regelmäßig Entlastung für ein paar Stunden brauchen — etwa um arbeiten zu gehen oder einfach durchzuatmen. Eine 24h-Betreuung ist die richtige Wahl, wenn Ihr Angehöriger auch nachts Unterstützung braucht, wenn Sie selbst dauerhaft erschöpft sind oder wenn die Versorgung Ihre eigene Gesundheit gefährdet.
Wie rede ich mit meinem Angehörigen darüber, dass ich Hilfe brauche?
Viele Menschen haben Sorge, dass ihr Angehöriger eine externe Betreuung als Ablehnung oder Abschieben empfindet. Ein ehrliches Gespräch hilft: Erklären Sie, dass Sie sich Unterstützung holen, damit Sie langfristig füreinander da sein können — nicht weil Sie nicht mehr wollen. Unsere Beraterinnen begleiten Sie dabei gerne und kennen diese Gespräche aus vielen Familien.
Kann ich eine Betreuung nur kurzfristig für meinen Urlaub buchen?
Ja, das ist möglich. Wir bieten Vertretungslösungen auch für ein paar Wochen an — zum Beispiel während Ihres Urlaubs, einer Kur oder eines Krankenhausaufenthalts. Eine kurze Vorlaufzeit von einigen Tagen ist ideal, kurzfristige Anfragen nehmen wir aber ebenfalls gerne entgegen.
Was passiert, wenn ich selbst krank werde und plötzlich nicht mehr pflegen kann?
Das ist ein häufig unterschätztes Risiko. Wer jahrelang pflegt, ist selbst gefährdet — körperlich und seelisch. Wenn Sie uns kontaktieren, besprechen wir auch Notfallpläne, damit Ihr Angehöriger abgesichert ist, egal was passiert. Eine professionelle Betreuungsperson kann in solchen Fällen sehr kurzfristig übernehmen.
Verliert mein Angehöriger das Pflegegeld, wenn eine Betreuungsperson ins Haus kommt?
Eine Betreuung zu Hause beendet das Pflegegeld nicht automatisch. Maßgeblich bleiben die gesetzlichen Voraussetzungen und der festgestellte Pflegebedarf. Eine zusätzliche Bundesförderung für die 24-Stunden-Betreuung kommt grundsätzlich ab Pflegegeldstufe 3 infrage, sofern auch die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Welche Unterstützung möglich ist, klärt die zuständige Stelle; wir unterstützen Sie bei der Orientierung.
Wie schnell kann eine Betreuungsperson zu uns kommen?
Der Betreuungsstart ist meist innerhalb von 2 bis 5 Tagen möglich. In manchen Fällen kann es auch schneller gehen. Kontaktieren Sie uns am besten so früh wie möglich — ein erstes Gespräch verpflichtet zu nichts.
Sie müssen das nicht alleine tragen
Ein kurzes Gespräch — ohne Druck, ohne Verpflichtung — reicht oft, um zu spüren, dass es Optionen gibt. Wir hören zu und helfen Ihnen herauszufinden, was wirklich zu Ihrer Situation passt.
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