Krankheitsbild

24-Stunden-Betreuung bei Parkinson

Sicherheit, Unterstützung und eine Betreuungskraft, die zum tatsächlichen Alltag passt.

Viele Familien suchen nach 24 Stunden Pflege bei Parkinson, wenn Mutter, Vater, Oma oder Opa zu Hause zunehmend Unterstützung bei Mobilität, Sicherheit oder Tagesstruktur benötigt. Rechtlich handelt es sich dabei in Österreich überwiegend um Personenbetreuung – medizinische und pflegerische Fachversorgung wird dadurch nicht ersetzt. Parkinson kann Beweglichkeit, Gleichgewicht und alltägliche Abläufe zunehmend erschweren. Eine passende 24-Stunden-Betreuung kann den Alltag zu Hause sicherer machen, Selbstständigkeit möglichst lange unterstützen und Angehörige entlasten.

Pflegerische Tätigkeiten erfolgen nur im gesetzlich zulässigen bzw. delegierten Rahmen.

  • Erfahrung seit 2014
  • persönliche Auswahl der Betreuungskraft
  • Unterstützung bei Mobilität
  • Hilfe im Alltag
  • DGKP-Qualitätssicherung im passenden Betreuungsmodell
  • persönliche Begleitung
Kostenlose Beratung Kosten ansehen +43 664 4 399 398
Ältere Person mit Parkinson wird von einer Betreuungsperson zuhause bei der Mobilität unterstützt

Typische Situationen

Wann wird 24-Stunden-Betreuung bei Parkinson sinnvoll?

Entscheidend ist nicht allein die Diagnose Parkinson, sondern wie stark der Alltag bereits beeinträchtigt ist.

  • Unsicherheit beim Gehen

    Wenn Gleichgewicht und Beweglichkeit nachlassen.

  • Sturzgefahr

    Wenn Aufstehen, Drehen oder Gehen zunehmend unsicher wird.

  • Körperpflege

    Wenn Waschen, Duschen oder Ankleiden Unterstützung benötigen.

  • Mahlzeiten

    Wenn Essen, Trinken oder Zubereitung schwieriger werden.

  • Tagesstruktur

    Wenn Abläufe, Termine oder Medikamentenzeiten schwer eingehalten werden können.

  • Angehörigenentlastung

    Wenn Kinder, Partner, Bruder oder Schwester dauerhaft mehr Unterstützung für Mutter, Vater, Oma oder Opa übernehmen, als langfristig möglich ist.

Aufgaben im Alltag

Was übernimmt eine Betreuungskraft bei Parkinson?

  • Unterstützung beim Aufstehen und Hinsetzen
  • Begleitung beim Gehen
  • Unterstützung bei Bewegungsblockaden (Freezing)
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
  • Unterstützung bei Körperpflege
  • Mahlzeiten und Trinken
  • Haushalt
  • Begleitung zu Terminen
  • Tagesstruktur
  • Erinnerung an ärztlich festgelegte Medikamentenzeiten
  • Entlastung der Angehörigen

Betreuungskräfte ändern keine Medikamentendosierung und geben keine eigenen Therapieempfehlungen.

Je nach Krankheitsverlauf kann auch nachts Unterstützung notwendig werden – bei der Auswahl der Betreuungskraft wird Nachtbedarf daher immer berücksichtigt.

Warum Erfahrung bei Parkinson wichtig ist

Parkinson kann sich im Tagesverlauf unterschiedlich zeigen. Beweglichkeit, Kraft und Sicherheit können schwanken.

  • Geduld
  • Ruhige Kommunikation
  • Verständnis für verlangsamte Bewegungen
  • Erfahrung mit Mobilitätseinschränkungen
  • Sichere Begleitung im Alltag
  • Aufmerksamkeit bei Veränderungen
  • Strukturierter Tagesablauf

Wichtige Auswahlkriterien

  • Mobilität
  • Sturzrisiko
  • Nachtbedarf
  • Körperpflege
  • Mahlzeiten
  • Kognition
  • Wohnsituation

Betreuungsmodelle

Welches Betreuungsmodell passt bei Parkinson?

Parkinson bedeutet nicht automatisch schwierige oder intensive Betreuung. Das passende Modell richtet sich nach dem tatsächlichen Unterstützungs- und Pflegebedarf.

  • Haushaltshilfe & Alltagsbegleitung

    Bei geringem Unterstützungsbedarf

    ab € 2.350

  • Häufig passend

    24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung

    Bei regelmäßigem Betreuungsbedarf

    ab € 2.950

    24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung ansehen →

  • Anspruchsvolle Betreuung

    Nur wenn zusätzlich schwierige Betreuungssituationen auftreten

    ab € 3.680

  • Intensive Betreuung

    Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Bedarf

    ab € 3.980

Parkinson wird nicht pauschal dem Modell „schwierige Betreuung“ zugeordnet. Maßgeblich ist die tatsächliche Alltagssituation.

Betreuungsmodelle vergleichen →Alle Betreuungsmodelle & Kosten ansehen →

Parkinson-Betreuung für Ehepaare oder beide Eltern

Auch wenn Mutter und Vater, Oma und Opa oder ein Ehepaar gemeinsam Unterstützung brauchen und eine Person an Parkinson erkrankt ist, kann eine Doppelbetreuung zu Hause geprüft werden.

  • gemeinsamer Haushalt
  • unterschiedlicher Betreuungsbedarf
  • Betreuung für zwei Personen
  • individuelle Kostenberechnung

Doppelbetreuung ansehen →

Weitere passende Themen

Kostenorientierung

Kosten der 24-Stunden-Betreuung bei Parkinson

Die Kosten richten sich nach dem tatsächlichen Unterstützungsbedarf und nicht allein nach der Diagnose Parkinson.

Haushaltshilfe & Alltagsbegleitungab € 2.350
24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherungab € 2.950
Anspruchsvolle Betreuungab € 3.680
Intensive Betreuungab € 3.980

Mobilität, Nachtbedarf, Turnus und pflegerische Anforderungen können die tatsächlichen Kosten beeinflussen.

Pflegegeld und Förderungen können die tatsächliche finanzielle Belastung reduzieren. Förderung & Pflegegeld ansehen

Alle Betreuungsmodelle & Kosten ansehen →

Persönliche Begleitung

Klare Kommunikation schafft Stabilität

Muttersprachliche Unterstützung durch die Agenturinhaberin

Bei komplexeren Betreuungssituationen sind klare Anforderungen und schnelle Abstimmungen besonders wichtig. Die Agenturinhaberin unterstützt persönlich bei Rückmeldungen, Anforderungen und Missverständnissen zwischen Familie und Betreuungskraft.

  • Weniger Missverständnisse
  • Direkte Unterstützung
  • Klare Anforderungen
  • Schnellere Klärung
  • Bessere Voraussetzungen für stabile Betreuung

Ablauf

So organisieren wir Parkinson-Betreuung

  1. 1

    Situation besprechen

    Was benötigt Ihre Mutter, Ihr Vater oder Angehöriger im Alltag?

  2. 2

    Bedarf einschätzen

    Mobilität, Nachtbedarf, Pflege und besondere Anforderungen.

  3. 3

    Betreuungskraft wählen

    Sorgfältige Auswahl nach Erfahrung und persönlicher Passung.

  4. 4

    Start organisieren

    Begleiteter Start mit direktem Ansprechpartner.

24-Stunden-Betreuung bei Parkinson in Wien, Niederösterreich, Graz und weiteren Regionen

Wir organisieren passende Betreuung bei Parkinson in Wien, Niederösterreich, Graz, der Steiermark und weiteren Regionen Österreichs.

Mehr über Parkinson erfahren

Ausführliche Informationen zu Symptomen, Krankheitsverlauf, Bewegung, Sicherheit und Alltag finden Sie in unserem Parkinson-Ratgeber.

Parkinson-Ratgeber lesen →

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur 24-Stunden-Betreuung bei Parkinson

Wann ist 24-Stunden-Betreuung bei Parkinson sinnvoll?

Wenn die Beweglichkeit und Sicherheit im Alltag stark eingeschränkt sind, regelmäßige Unterstützung bei Körperpflege oder Mahlzeiten notwendig wird oder Angehörige dauerhaft überlastet sind. Nicht die Diagnose allein, sondern der tatsächliche Alltagsbedarf ist entscheidend.

Welche Aufgaben übernimmt eine Betreuungskraft bei Parkinson?

Unterstützung beim Aufstehen und Gehen, Körperpflege, An- und Auskleiden, Mahlzeiten, Haushalt, Begleitung zu Terminen und Tagesstruktur. Auch die Erinnerung an ärztlich festgelegte Medikamentenzeiten kann Teil der Begleitung sein.

Kann eine Betreuungskraft bei der Medikamenteneinnahme helfen?

Eine Betreuungskraft kann an ärztlich festgelegte Medikamentenzeiten erinnern und dabei unterstützen. Sie verändert keine Dosierungen und gibt keine eigenen Therapieempfehlungen. Änderungen an der Medikation gehören ausschließlich in ärztliche Hände.

Was passiert bei zunehmender Sturzgefahr?

Eine erfahrene Betreuungskraft begleitet sicher beim Aufstehen, Gehen und Drehen. Bei deutlicher Zunahme der Sturzgefahr oder pflegerischem Bedarf kann zusätzliche Unterstützung durch eine DGKP sinnvoll sein.

Was kostet Betreuung bei Parkinson?

Die Kosten hängen vom tatsächlichen Unterstützungsbedarf ab – nicht allein von der Diagnose. Parkinson-Betreuung beginnt ab € 2.350 (Haushaltshilfe) und reicht bis € 3.980 (intensive Betreuung), je nach Mobilität, Nachtbedarf und pflegerischen Anforderungen.

Wann ist bei Parkinson intensive Betreuung notwendig?

Bei sehr hohem körperlichem Pflegebedarf – z. B. wenn Bettlägerigkeit, Inkontinenzversorgung oder regelmäßige Transfers notwendig werden. Parkinson führt nicht automatisch zu intensiver Betreuung – das hängt vom Verlauf und der tatsächlichen Situation ab.

Welche 24 Stunden Pflege bei Parkinson passt für meine Mutter, meinen Vater oder andere Angehörige?

Das hängt vom aktuellen Alltagsbedarf ab – nicht allein von der Diagnose. Wir klären im persönlichen Gespräch, welche Unterstützung konkret notwendig ist: bei Mobilität, Körperpflege, Medikamentenerinnerung oder nächtlichem Bedarf. Auf dieser Grundlage wählen wir eine Betreuungskraft aus, die Erfahrung mit Parkinson mitbringt. Wir vermitteln österreichweit – auch in Linz, Graz, Salzburg und anderen Regionen.

Ist auch eine Doppelbetreuung für Mutter und Vater oder Oma und Opa möglich, wenn eine Person Parkinson hat?

Ja. Wenn beide Personen Unterstützung benötigen, prüfen wir individuell, ob eine gemeinsame Betreuungslösung zu Hause möglich und sinnvoll ist.

Braucht Ihre Mutter, Ihr Vater, Ihre Oma, Ihr Opa oder ein anderer Angehöriger mit Parkinson mehr Unterstützung zu Hause?

Wir klären gemeinsam, welche Unterstützung im Alltag benötigt wird und welches Betreuungsmodell zur tatsächlichen Situation passt.

E-Mail an office@24h-pflege-hilfe.at

Oder direkt anrufen:

+43 664 4 399 398

Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.