Krankheitsbild
24-Stunden-Betreuung bei COPD
Unterstützung im Alltag, wenn Atemnot und eingeschränkte Belastbarkeit die Selbstständigkeit erschweren.
COPD kann Belastbarkeit, Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag deutlich einschränken. Eine passende 24-Stunden-Betreuung kann bei Körperpflege, Haushalt, Mahlzeiten, Mobilität und Tagesstruktur unterstützen und Angehörige entlasten.
Rechtlich handelt es sich in Österreich um Personenbetreuung. Medizinische, ärztliche und pflegerische Fachversorgung wird dadurch nicht ersetzt.
Erfahrung seit 2014
Persönliche Auswahl der Betreuungskraft
Erfahrung mit erhöhtem Unterstützungsbedarf
DGKP-Qualitätssicherung im passenden Betreuungsmodell
Persönliche Begleitung
Unterstützung auch bei anspruchsvollen Betreuungssituationen
Typische Situationen
Wann wird Betreuung bei COPD sinnvoll?
Entscheidend ist nicht allein die Diagnose, sondern wie stark Atemnot und eingeschränkte Belastbarkeit den Alltag bereits beeinträchtigen.
Geringe Belastbarkeit
Alltagstätigkeiten kosten mehr Kraft und Luft als früher.
Atemnot bei Alltagstätigkeiten
Anziehen, Kochen oder Treppensteigen werden zunehmend anstrengend.
Hilfe bei Körperpflege
Waschen und Ankleiden brauchen mehr Zeit und Unterstützung.
Unterstützung bei Mahlzeiten
Mahlzeiten zubereiten oder essen kann Kraft kosten.
Eingeschränkte Mobilität
Wege werden kürzer, Pausen häufiger.
Nachtbedarf
Nächte können durch Husten oder Unbehagen anstrengend werden.
Angehörigenentlastung
Wenn Kinder, Partner, Bruder oder Schwester dauerhaft mehr Unterstützung für Mutter, Vater, Oma oder Opa übernehmen, als langfristig möglich ist.
Aufgaben im Alltag
Was übernimmt eine Betreuungskraft bei COPD?
Eine Betreuungskraft unterstützt bei alltäglichen Tätigkeiten, die durch Atemnot oder eingeschränkte Belastbarkeit schwierig geworden sind.
- Haushalt
- Mahlzeiten
- Körperpflege
- An- und Auskleiden
- Begleitung und Gesellschaft
- Tagesstruktur
- Unterstützung bei Mobilität
- Erinnerung an ärztlich festgelegte Abläufe im rechtlich zulässigen Rahmen
- Entlastung der Angehörigen
Medizinische Grenzen
Atemnot, Inhalation und Sauerstofftherapie
Betreuungskräfte behandeln keine Atemnot und verändern keine Sauerstoff- oder Medikamententherapie. Medizinische Entscheidungen und Anpassungen erfolgen ausschließlich durch zuständige Fachpersonen.
Im Alltag kann eine Betreuungskraft an ärztlich festgelegte Inhalationszeiten erinnern, Geräte bereitstellen oder vereinbarte Abläufe unterstützen, sofern dies im rechtlich zulässigen Rahmen erfolgt.
Bei neuer, deutlich stärkerer oder akuter Atemnot muss fachliche beziehungsweise medizinische Hilfe organisiert werden.
Atemnot kann Angst und Unruhe auslösen. Eine vertraute Betreuungsperson kann durch ruhige Anwesenheit, Sicherheit und bekannte Abläufe im Alltag unterstützen.
Fachliche Unterstützung
DGKP-Qualitätssicherung bei COPD
Wenn pflegerische Tätigkeiten erforderlich sind, kann eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson (DGKP) die Pflegesituation fachlich beurteilen und geeignete Tätigkeiten selbst übernehmen oder unter den gesetzlichen Voraussetzungen delegieren.
- Fachliche Einschätzung
- Anleitung der Betreuungskraft
- Pflegevisiten
- Gesetzlich zulässige Delegation
- Abstimmung mit Familie und Fachpersonen
- Laufende Begleitung bei Bedarf
Betreuungsmodelle
Welches Betreuungsmodell passt bei COPD?
Der tatsächliche Unterstützungs- und Pflegebedarf entscheidet – nicht die Diagnose allein.
Haushaltshilfe & Alltagsbegleitung
Bei geringem Unterstützungsbedarf und weitgehend erhaltener Selbstständigkeit.
Häufig passend
24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung
Bei regelmäßigem Betreuungsbedarf und pflegerischen Anforderungen.
Anspruchsvolle Betreuung
Wenn zusätzlich komplexe oder besonders belastende Betreuungssituationen auftreten.
Intensive Betreuung
Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Unterstützungsbedarf.
Mehrere Personen
Betreuung bei COPD für Ehepaare oder beide Eltern
Auch wenn Mutter und Vater, Oma und Opa oder ein Ehepaar gemeinsam Unterstützung benötigen und eine Person an COPD erkrankt ist, kann eine Doppelbetreuung zu Hause geprüft werden.
- Gemeinsamer Haushalt
- Unterschiedlicher Unterstützungsbedarf
- Betreuung für zwei Personen
- Individuelle Bedarfseinschätzung
- Individuelle Kostenberechnung
Kostenorientierung
Kosten der Betreuung bei COPD
Die Kosten richten sich nach dem tatsächlichen Unterstützungs- und Pflegebedarf – nicht allein nach der Diagnose.
| Haushaltshilfe & Alltagsbegleitung | ab € 2.350 |
|---|---|
| 24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung | ab € 2.950 |
| Anspruchsvolle Betreuung | ab € 3.680 |
| Intensive Betreuung | ab € 3.980 |
Mobilität, Nachtbedarf, pflegerische Anforderungen, Turnus und Wohnsituation können die tatsächlichen Kosten beeinflussen.
Pflegegeld und Förderungen können die finanzielle Belastung reduzieren.
Betreuung & Kosten ansehen →Förderung & Pflegegeld ansehen →
Unser Angebot
Klare Kommunikation bei erhöhtem Unterstützungsbedarf
Die Agenturinhaberin unterstützt Familien und Betreuungskräfte muttersprachlich bei Anforderungen, Rückmeldungen und schwierigen Abstimmungen.
- Weniger Missverständnisse
- Klare Anforderungen
- Direkte Unterstützung
- Schnelle Rückmeldungen
- Persönliche Begleitung
Prozess
So organisieren wir Betreuung bei COPD
- 1
Situation besprechen
Welche Unterstützung benötigt Ihre Mutter, Ihr Vater oder Angehöriger aktuell zu Hause?
- 2
Bedarf einschätzen
Belastbarkeit, Mobilität, Körperpflege, Nachtbedarf und pflegerische Anforderungen klären.
- 3
Betreuungskraft auswählen
Sorgfältige Auswahl nach Erfahrung und persönlicher Passung.
- 4
Start organisieren
Begleiteter Start mit direktem Ansprechpartner. Start meist in 2 bis 5 Tagen – in manchen Fällen auch schneller.
Regionen
24-Stunden-Betreuung bei COPD in Wien, Niederösterreich, Graz und weiteren Regionen
Wir organisieren Betreuung bei COPD in Wien, Niederösterreich, Graz, der Steiermark und weiteren Regionen Österreichs.
Wien · Mödling · Baden · Schwechat · Klosterneuburg · Graz · weitere Regionen in der Steiermark · weitere Regionen Österreichs
Weitere passende Themen
- Intensive BetreuungBei sehr hohem Unterstützungsbedarf und dauerhafter Anwesenheit.
- Palliativbegleitung zu HauseBetreuung in der letzten Lebensphase bei schwerer Erkrankung.
- BettlägerigkeitSpezialisierte Betreuung für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
- 24-Stunden-Betreuung für Eltern & AngehörigeÜbersicht zu Betreuungslösungen für Angehörige zu Hause.
Mehr über COPD zu Hause erfahren
Ausführliche Informationen zu COPD, Krankheitsverlauf und Alltag für Angehörige finden Sie in unserem COPD-Ratgeber.
COPD-Ratgeber lesen →Häufige Fragen
Häufige Fragen zur 24-Stunden-Betreuung bei COPD
Wann ist 24-Stunden-Betreuung bei COPD sinnvoll?
Wenn Alltagstätigkeiten wie Anziehen, Kochen oder Treppensteigen durch Atemnot und eingeschränkte Belastbarkeit zunehmend schwierig werden und ein sicherer Alltag zu Hause nicht mehr allein möglich ist. Entscheidend ist der tatsächliche Unterstützungsbedarf, nicht allein die Diagnose.
Was macht eine Betreuungskraft bei COPD?
Eine Betreuungskraft kann bei Körperpflege, Ankleiden, Haushalt, Mahlzeiten, Tagesstruktur und Mobilität unterstützen sowie Angehörige entlasten. Medizinische Aufgaben wie die Anpassung von Sauerstofftherapie oder Medikamenten obliegen ausschließlich ärztlichen und pflegerischen Fachpersonen.
Kann eine Betreuungskraft bei Atemnot helfen?
Betreuungskräfte sind keine medizinischen Fachpersonen und können keine Atemnot behandeln oder Therapien anpassen. Bei neuer, deutlich stärkerer oder akuter Atemnot muss medizinische Hilfe organisiert werden. Eine Betreuungskraft kann im Alltag Strukturen unterstützen, die von Ärzten oder Pflegefachpersonen festgelegt wurden.
Welches Betreuungsmodell passt bei COPD?
Der tatsächliche Unterstützungsbedarf im Alltag entscheidet über das passende Modell. Bei regelmäßigem Bedarf ist die 24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung häufig passend. Bei sehr hohem körperlichem oder pflegerischem Bedarf kann die intensive Betreuung in Frage kommen.
Was kostet 24-Stunden-Betreuung bei COPD?
Die Kosten richten sich nach dem individuellen Unterstützungsbedarf. Die 24-Stunden-Betreuung mit DGKP-Qualitätssicherung beginnt ab € 2.950 pro Monat, die intensive Betreuung ab € 3.980 monatlich. Mobilität, pflegerische Anforderungen und Nachtbedarf beeinflussen die tatsächlichen Kosten.
Darf eine Betreuungskraft bei Inhalation oder Sauerstoffversorgung helfen?
Betreuungskräfte dürfen Sauerstofftherapie oder Medikamente nicht eigenständig anpassen. Unterstützung bei ärztlich festgelegten Abläufen – zum Beispiel Geräte bereitstellen oder an vereinbarte Inhalationszeiten erinnern – kann im gesetzlich zulässigen Rahmen möglich sein.
Welche Förderung ist bei COPD-Betreuung möglich?
Pflegegeld und die Förderung der 24-Stunden-Betreuung können je nach Voraussetzungen einen Teil der Kosten abdecken. Details finden Sie auf unserer Seite Förderung & Pflegegeld.
Ist auch eine Doppelbetreuung für Mutter und Vater oder Oma und Opa möglich, wenn eine Person COPD hat?
Ja. Wenn beide Personen Unterstützung benötigen, prüfen wir individuell, ob eine gemeinsame Betreuungslösung zu Hause möglich und sinnvoll ist.
Wie organisiere ich 24-Stunden-Betreuung für meine Mutter, meinen Vater oder andere Angehörige mit COPD?
Wir klären im ersten Gespräch, wie belastbar Ihre Mutter, Ihr Vater oder Ihr Angehöriger im Alltag noch ist – ob Atemnot schon bei leichter Anstrengung auftritt, welche Alltagsaufgaben noch selbstständig bewältigt werden und welche Unterstützung konkret gebraucht wird. Ein Start ist meist in 2 bis 5 Tagen möglich – in manchen Fällen auch schneller.
Braucht Ihre Mutter, Ihr Vater, Ihre Oma, Ihr Opa oder ein anderer Angehöriger mit COPD mehr Unterstützung zu Hause?
Wir klären persönlich, welcher Unterstützungs- und Pflegebedarf besteht und welches Betreuungsmodell zur tatsächlichen Situation passt.
E-Mail an office@24h-pflege-hilfe.at
E-Mail schreibenOder direkt anrufen:
+43 664 4 399 398Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.